Psoriasis Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut und der Gelenke. Schätzungsweise 20% der Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) entwickeln eine Psoriasis Arthritis – etwa 400.000 Menschen in Deutschland sind demnach betroffen. Bei der Mehrzahl der Patienten treten die ersten Symptome zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf.
Zu den charakteristischen Kennzeichen der Hautveränderungen zählen Schuppenbildung und entzündliche Rötungen (Psoriasis, Schuppenflechte). Geschwollene und/oder schmerzhafte Gelenke charakterisieren die Gelenkentzündung (Arthritis).
Die Symptome der Psoriasis Arthritis treten nicht unbedingt gleichzeitig auf. Meist werden zunächst Hauterscheinungen beobachtet, die der Gelenkbeteiligung um etwa 10 Jahre vorausgehen können. Die Herausforderung besteht demnach in dem rechtzeitigen Erkennen der Psoriasis Arthritis. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Psoriatiker den behandelnden Arzt über Gelenkbeschwerden wie beispielsweise Schmerzen in Fingern und / oder Zehen informieren. Auch wenn die Schmerzen in den Gelenken oder an den Sehnen nicht beeinträchtigend erscheinen, ist es sinnvoll darüber zu sprechen. Eine Psoriasis Arthritis ist bis heute leider nicht heilbar, lässt sich aber im Verlauf entscheidend beeinflussen: Wird die chronisch-entzündliche Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert und von Anfang an konsequent behandelt, so kann die dauerhafte Erscheinungsfreiheit der Haut erreicht und Spätschäden an Gelenken verzögert oder sogar verhindert werden.
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden neue Therapieformen entwickelt, die ganz gezielt in den der Erkrankung zugrunde liegenden Entzündungsprozess eingreifen können. Diese Medikamente, so genannte Biologics, stellen eine innovative Option zur Behandlung der Psoriasis Arthritis dar und ergänzen die therapeutischen Möglichkeiten.
Haben Sie Interesse an weiteren Informationen? Dann besuchen Sie bitte www.zukunft-beginnt-jetzt.info